Rezept – Das optimale Menü nach dem Training
Die fünf gesündesten Smoothies

Schnelle aber gesunde Küche

Wenn es schnell gehen muss, gerade wenn man von der Arbeit nach Hause kommt oder die ganze Familie bereits einen Riesen-Hunger hat, kann man nicht lang darauf warten, dass das Essen fertig wird. Vor allem Aufläufe oder Schmorgerichte sind in den Situationen, wo es schnell gehen muss, keine optimale Wahl.
Damit das Essen nicht nur schnell zubereitet, sondern auch noch gesund und nahrhaft ist, muss die Auswahl der verwendeten Lebensmittel stimmen.

Mein erster Tipp: Eine genaue Planung ist das A&O

Wenn die benötigten Zutaten bereits im Kühlschrank oder in der Speisekammer sind, spart man sich die Zeit zum Einkaufen. Auch deswegen ist das Schreiben einer ausführlichen Einkaufsliste eine ideale Vorbereitung. Ich mache mir am Wochenende eine Liste und einen Menü-Plan für die komplette Woche, ich berücksichtige dabei natürlich Frühstück, Mittag und auch einen Menü-Vorschlag für das Abendessen. So kann ich nämlich auch sichergehen, dass mein Essen abwechslungsreich wird und ich keine spontanen Einkäufe durchführen muss.

Das mag vielleicht ein wenig überorganisiert klingen, aber seitdem ich das mache, habe ich immer einige Lebensmittel als Vorrat und Heißhunger oder kleine Snacks zwischendurch sind möglich, aber eigentlich überhaupt nicht mehr notwendig.
Außerdem ist es sehr beruhigend und entspannend zu wissen, dass man alle Zutaten parat hat und man sich schon im Laufe des Tages auf das nächste leckere Gericht freuen kann. Sobald man sein „Mis en place“, also alle nötigen Utensilien und Werkzeuge zum Zubereiten bereitgestellt hat, kann es an die Zubereitung gehen. Auch hier ist Planung gut, denn so spart man während der Vorbereitung weitere Zeit.

Ein bißchen Grün, ein wenig Rot und vor allem frisch zubereitet

Ich habe das Glück, dass ich ein echter Fan von Obst und Gemüse bin, selbst Spinat, Rosenkohl und andere sonst gern mal verschmähte, weil zu gesunden Lebensmittel, gehören zu meinen Lieblingsspeisen. Außerdem bin ich sehr experimentierfreudig und scheue mich auch nicht vor neuen Getreidesorten und eben auch nicht die neuesten Food-Trends mitzumachen.
Mein Mantra ist: möglichst frisch, nicht zu lang gekocht und möglichst bunt, und schnell muss es auch noch gehen. Gern greife ich auch zu Tiefkühl-Gemüse, dann fällt das leidige Putzen der Lebensmittel weg und die Vitamine sind ähnlich gut erhalten, wie bei Obst und Gemüse direkt vom Markt. Im Winter ist das eine perfekte Alternative.

Wenn es an die Zubereitung geht, halte ich meine Gewürze immer griffbereit, denn so kommt Abwechslung ins Spiel, ähnlich verhält es sich mit Ölen, die ich zum Anbraten und auch zum Aromatisieren verwende. Mit ein wenig Erdnussöl und Sojasoße bekommt die Standard-Gemüsepfanne einen orientalischen Touch, verwende ich stattdessen frische Kräuter und ein Kernöl, wird das Gericht eher traditionell und gutbürgerlich vom Geschmack. So kann ich aber klein geschnittenes Gemüse auf zwei unterschiedliche Weisen abschmecken, kurz Braten und fertig ist das Menü und das in meistens weniger als 20 Minuten, inklusive der Zeit zur Vorbereitung der Speisen.

Da ich persönlich mein Essen auch sehr gern gedämpft zubereite, damit möglichst viele Vitamine erhalten bleiben, habe ich mir einen Dampfeinsatz besorgt, dieser kann einfach in einem Top eingesetzt werden. Nach ein paar Minuten ist das Gemüse gegart, ein paar Nudeln dazu und fertig ist das Essen. Durch dieses recht schnelle Kochen verzichte ich inzwischen auch auf sahnige Saucen oder auf fettige Speisen, Sahne passt schlicht und ergreifend nicht, da sie den Geschmack der Zutaten meist übertüncht. Und weil es so lecker schmeckt und die Vorbereitung kurz sein soll, kommt ein Frittieren oder stundenlanges Einkochen für mich nicht mehr in Frage!