Rezept: Barbecue-Schweinerücken
Spargel, eine gesunde Delikatesse

Kürbisse – Warum sind sie so gesund?

Eigentlich ist es eine Schande, dass ausgerechnet gute Kürbisse ausgehöhlt und illuminiert zu Halloween in den Vorgarten gestellt werden. Und es ist noch nicht einmal wirklich gruselig! Wer hat sich das nur ausgedacht? Warum muss gerade er dafür herhalten – der gute und gesunde, leckere Kürbis – dass man sich einen solchen geschmacklosen Scherz mit ihm erlaubt und ihn jedes Jahr aufs Neue zu einer lächerlichen Schießbudenfigur macht? Es ist daher an der Zeit, hier einmal wieder auf die ungemeinen Vorzüge dieses Premiumgemüses hinzuweisen. Vielleicht ist dieser Unbrauch mit dem Halloween-Kürbis ja doch noch zu stoppen.

Die Kürbiskerne – echt guter Stoff

Einen weiteren Irrtum sollte man auch gleich noch mit aus dem Weg räumen. Der Kürbis ist eigentlich gar kein Gemüse, sondern eine Frucht oder genauer gesagt eine Beere. Zugegeben – eine ziemlich große Beere mitunter. Wie viele andere Früchte auch, finden sich im Inneren des Kürbis´ die Kerne. Diese Kürbiskerne sind den meisten auch bekannt. Ob in Honig geröstet oder leicht gesalzen sind diese Kerne immer eine feine Knabberei für zwischendurch. Mit ihnen hat man außerdem Knabberspaß fast ohne Reue, denn die Kerne sind zwar regelrechte Kalorienbomben – 100 Gramm Kürbiskerne enthalten so viel Kalorien wie ein Hotdog mit allem Drum und Dran – aber dafür auch enorm gesund. Die 450 Kalorien pro 100 Gramm Kerne bringen die Fette mit sich. Aber: die Hälfte der fette in den Kürbiskernen ist ungesättigt. Sie gehören also zu den ´guten Fetten´, denen, die unserem Körper wohl gesonnen sind. Hier sind nicht nur die immer gern gesehenen Mineralstoffe drin, sondern auch viel Vitamin E, welches unter anderem auch ein guter Fänger freier Radikale im Körper ist.

Das Fruchtfleisch – da ist alles drin

Kommen wir zu des Kürbis´ eigentlichen Kern, dem leckeren Fruchtfleisch. Wer zu Halloween nur den Kürbis aushöhlt und das gute Fruchtfleisch nicht in eine der wohlschmeckenden Kürbisgerichte verwandelt, sollte sich wirklich was schämen. Denn mit dem Fruchtfleisch lässt sich alles Mögliche zaubern. Kürbiscremesuppe ist ein Klassiker und kann mit vielem verfeinert werden. Im Wog kurz angebratene Kürbisstückchen sind eine feine Beilage zu so ziemlich allem, was auf den Tisch kommt. Und im Gegensatz zu den Kürbiskernen ist das Fruchtfleisch extrem kalorienarm. Gerade mal 26 Kalorien fallen pro 100 Gramm in Gewicht. Aber das ist noch längst nicht das Beste daran. Das Fruchtfleisch enthält vielerlei Carotinoide, welche wiederum als Vorstufe des Vitamin A dienen. Und die Mütter der Welt haben uns das schon bei der Möhre beigebracht, dass dies gut für die Augen ist. Außerdem im Fruchtfleisch enthalten: wichtige Ballaststoffe und Mineralien, Kalium, pflanzliche Sekundärstoffe und lebenswichtige Vitamine. Nicht umsonst wurde der Kürbis im Jahr 2005 von einem Studienkreis der Universität Würzburg zur ´Arzneipflanze des Jahres´ gekürt.

Fazit

Machen wir es kurz und schmerzlos! Der Kürbis ist einfach super gesund! Deshalb: Benutzt ihn nicht als Dekorationsobjekt zu heidnischen Festen Ende Oktober! Denn sollte der Kürbis das irgendwann einmal persönlich nehmen und verschwinden, hat der Mensch einen guten Freund auf dem Tisch weniger.